BikeTrial ist ein faszinierender Sport bei dem man weite und hohe Hindernisse überwinden muss, ohne dass man mit den Füssen vom Fahrrad steigt. Es gilt, das Fahrrad in jeder Situation perfekt zu beherrschen.

*Körperbeherrschung

*Balancegefühl

*Konzentration

*Kraft

*Ausdauer

*Mut

werden gleichermaßen gefordert und gefördert.


 It´s more than a sport!


 

Sponsors:

Scicon Bags

BIKETRIAL?

 

BikeTrial (FahrradTrial)
Trial kommt aus dem Englischen und heisst übersetzt so viel wie: Versuch, Probe und auch harte Prüfung und Belastung. Diese Übersetzung macht das Trial fahren sehr deutlich. Man versucht, was man mit dem Fahrrad alles machen kann. 

Der Ursprung
BikeTrial stammt vom MotorradTrial ab! Die Anfänge wurden in den frühen Siebzigern mit Bmx-Fahrrädern und umgebauten Damen-Fahrrädern gemacht! Am 25. Mai 1974 fand in Bad Nauheim(D) der allererste Wettkampf statt. Es gibt zwei Weltverbände, die UCI (Union Cycliste Internationale) und die (BIU) BikeTrial International Union.

Das Trialbike
Grundsätzlich wird BikeTrial mit Fahrrädern ohne Federung und ohne Sattel gefahren. Es wird auf drei Arten von Fahrrädern geTrialt – auf kleineren 20-Zoll-(Raddurchmesser) Trialbikes, auf 24-Zoll(großteils Urban) und auf, vom üblichen Mountainbike abstammenden, 26-Zoll-Trial-Mountainbikes. Wesentliche Unterschiede zu anderen Mountainbikes sind die sehr geringe Rahmenhöhe; die fehlende oder nur angedeutete Sitzgelegenheit, was zu mehr Bewegungsfreiheit führt; keine Federgabel und wenige Gänge, da nur kleine Übersetzungen benötigt werden; sowie das sehr geringe Gewicht des Rahmens zum leichteren Hüpfen mit dem TrialBike.

Wo wird gefahren?
BikeTrial wird überall gefahren, wo es möglich ist – selbst wenn es dort nicht erlaubt ist. So bieten sowohl Natur als auch Städte (Urban-, oder Street-Trial) reizvolle Hindernisse. Natürlich gibt es auch die Indoor-Variante, besonders geeignet für Wettkämpfe.

BikeTrial-Wettkampf
Im Wettkampf ist es das Ziel, mit möglichst wenig Körperkontakt (zum Untergrund bzw. Hindernis) ein Fahrrad mit spezieller Geometrie durch einen natürlichen oder künstlichen Parcours hindurchzubewegen. Oft sind Elite-Sektionen so schwierig, dass sie sogar zu Fuß nicht oder nur schwer zu bewältigen sind. Eine Sektion ist ein Geländeabschnitt, der mit Bändern, Tafeln und Pfeilen versehen ist, welche die Fahrspuren der verschiedenen Kategorien bezeichnen. Jede Kategorie wird durch eine eigene Farbe gekennzeichnet. Eine Sektion kann verschiedenste Elemente enthalten, wie steile Auf- oder Abfahrten, Bachdurchfahrten, Wurzelpassagen, Felsen, Baumstämme oder -strünke, mit Schotter-, Schräghang- oder Schlammpassagen. Oft werden diese natürlichen Sektionen noch durch künstliche ergänzt. Häufige Elemente sind hierbei Betonröhren, Paletten, Kabelrollen, Bretter, Ölfässer oder ausgediente Autos. Je nach Alterskategorie und Veranstalter müssen vier bis acht Sektionen durchfahren werden, und das in der Regel drei- oder viermal. Dabei werden wie folgt Strafpunkte vergeben: Ohne Fuß: 0 Punkte; Ein mal Fuß unten: 1 Punkt; Zwei mal Füße unten: 2 Punkte; Drei mal Füße unten: 3 Punkte; Sturz: 5 Punkte; Verlassen der Sektion: 5 Punkte. Bei 5 Punkten muss der Fahrer die Sektion verlassen. Der Fahrer mit den wenigsten Fehler Punkten gewinnt.

Faszination
Beim BikeTrial gilt es, das Fahrrad in jeder Situation perfekt zu beherrschen. Dabei fahren BikeTrialer nicht nur, vielmehr hüpfen und springen sie über alle nur erdenklichen Hindernisse, oft auch in schwindelerregender Höhe. Körperbeherrschung, Balancegefühl, Konzentration, Kraft, Ausdauer und Mut werden gleichermaßen gefordert und gefördert. Aber auch Fantasie ist wichtig, denn für jede Situation muss die am besten geeignete Fahrtechnik gewählt werden.

Einfach ein toller Sport und eine tolle Kunst für jeden der sich in den Bann von BikeTrial ziehen lässt!